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LSO-Geschichte

Das London Symphony Orchestra wurde 1904 als das erste durch seine Musiker selbstverwaltete Orchester Großbritanniens gegründet. Das erste Konzert fand am 9.6.1904 statt.

Der Existenz des LSO wäre in früher Zeit beinahe ein abruptes Ende bereitet worden, da zur ersten Amerika-
Tournee 1912 ursprünglich die "Titanic" als Verkehrsmittel für die Überfahrt geplant war.  Zum Glück für die Musikwelt wurden diese Planungen damals kurzfristig geändert.

Die Reihe der Namen der Chefdirigenten umfasst (von der Gründung bis heute):

Hans Richter
Thomas Beecham
Hamilton Harty
Istvan Kertesz
Michael Tilson Thomas

Edward Elgar
Albert Coates
Josef Krips
André Previn
Colin Davis

Arthur Nikisch
Willem Mengelberg
Pierre Monteux
Claudio Abbado
Valery Gergiev

Neben dem Chefdirigenten ("Principal Conductor") gibt es noch die Positionen des "Conductor Laureate" , Principal Guest Conductor" und "Associate Guest Conductor". Hierdurch wird es möglich, dass das LSO über längere Zeit immer wieder mit bestimmten Künstlern zusammenarbeiten kann. Außerdem wird so auch die Vielfalt des Repertoires gefördert.

Seit 1982 steht dem LSO  die "Barbican Hall" als Spielstätte zur Verfügung. Der Konzertsaal wurde 2001 rekonstruiert und die Akustik verbessert, so dass er jetzt
der beste Londons sein soll.
Die Barbican Hall ist Bestandteil des Barbican Centre, einem Kulturzentrum inmitten eines (z.T. aus Hochhäusern bestehenden) Wohngebietes, das nach einem dort früher gestandenen Festungsbau (engl. Barbican) benannt wurde.
 

Das LSO bringt im Rahmen des sog. "LSO Discovery"-Programms Musik in das Leben tausender Menschen, von Kindergartenkindern bis zu talentierten Musikstudenten. Für diese Aktivitäten steht dem LSO seit Frühjahr 2003 das "UBS und LSO Musik Bildungszentrum" in der ehemaligen und nun rekonstruierten und für Proben, Konzerte und musikalische Aufnahmen umgebauten St.Lukes-Kirche zur Verfügung. Für dieses Rekonstruktions- und Umbauprojekt waren (und für den Betrieb sind weiterhin) zahlreiche Spenden  erforderlich.      

                                                                             Quelle : LSO-Publikationen

 

Das Jubiläumskonzert zum hundertjährigen Bestehen des Orchesters (LSO Centenary Gala Concert) fand am 9.6.2004 als Höhepunkt der Jubiläumsspielzeit 2004/2005 in der Barbican Hall statt.

Dabei haben die Dirigenten

Colin Davis, Michael Tilson Thomas, Mstislav Rostropovich, Richard Hickox, Daniel Harding, Russell Gloyd und Antonio Pappano.

und die Solisten

Yuri Bashmet, Dave Brubeck, John Williams, Midori, Sarah Chang, Alfred Brendel und Susan Graham

in 14 Ausschnitten aus verschiedensten musikalischen Werken zusammen mit dem Orchester einen Abriß bzw. Überblick über die musikalische Geschichte und die Vielfalt des Repertoires des LSO gegeben.

Bei solch einem fantastischen Programm musste es natürlich zu langandauernden stehenden Ovationen kommen.

In Anwesenheit der Schirmherrin des LSO (Her Majesty the Queen) sangen die Besucher zum Abschluss „...happy birthday, dear LSO,  happy birthday to you !!!”

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