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Ich kann mir seit Jahren keinen Film ansehen, ohne darauf zu achten, wer die Musik komponiert hat und wer die Interpreten sind. Außerdem ist zuweilen sogar die
Kenntnis um den Komponisten bzw. die Interpreten der Filmmusik für mich der entscheidende Grund, einen Film anzusehen.
Natürlich ist die beste Filmmusik jene, welche der Zuschauer nicht bewusst wahrnimmt.
Denn in diesen Fällen ist das Ziel der Filmmusik, die Handlung musikalisch zu unterstützen, am besten gelungen.
Aber für mich gehört das genauere Hinhören eben zu meinem Hobby., auch weil die Film- musik
die einzige zeitgenössische Musik ist, die gegenwärtig Massen erreicht.
Da sie “nur nebenbei” wahrgenommen wird und andererseits auch die dramaturgische Funktion der ‘Untermalung’
gefährlicher, drohender und ggf. gruseliger Szenen hat, kann sie wirklich Einfluß auf die Hörgewohnheiten (im Sinne der Gewöhnung an fremdartigere Klänge) haben.
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Begonnen hat mein Interesse an der Filmmusik mit den Komponisten Ennio Morricone und Günther Fischer.
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Der italienische Komponist Ennio Morricone kommt ursprünglich aus der zeitgenössischen Klassik und ist als Erfinder vieler origineller und
eingängiger, aber in keiner Note primitiver oder schwülstiger, Filmmusikmelodien berühmt geworden. Er hat zum Beispiel die Musik der folgenden Filme komponiert:
- My Name is Nobody - Unce Upon a Time
in the West (Spiel mir das Lied vom Tod) - Unce Upon a Time in America - The Mission - Der Rammbock - Sacco und Vancetti (Vollständige Liste in www.morricone.de zu finden)
Der Stil der Filmmusik von Ennio Morricone ist so einzigartig, dass man in der Lage ist, bei einem unbekannten Film zu erkennen, wenn die Musik von ihm
geschrieben wurde, ohne dass man den Vor- und Abspann gelesen hat. Wieviel echte Substanz in seinen Filmmusikmelodien steckt, erahnt man spätestens, wenn man sich die Aufnahmen auf “Yo-Yo Ma plays Ennio
Morricone” anhört.
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Einen "heraushörbaren" Personalstil hat auch der aus dem Jazz kommende (und immer wieder in Konzerten spielende) Komponist Günther Fischer
. Er hat nicht nur einer ganzen Reihe von DEFA-Filmen, wie z.B.
- Solo Sunny - Einer trage des anderen Last
den Klang verpasst, sondern war auch (schon lange vor 1989) an einer ganzen
Reihe gesamtdeutscher und internationaler Produktionen beteiligt, wie - Die große Flatter - Just a Gigolo
Jedenfalls ist er einer der wenigen Komponisten (neben Klaus Doldinger), die Melodien aus ihren
Filmmusiken in ihren Jazz-Konzerten spielen können (und es zuweilen auch tun !).
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Praktizierender Jazzer (mit seiner Gruppe "Passport") und Filmkomponist ist ebenfalls Klaus Doldinger. Neben den Titelmusiken
(beginnend mit der "Tatort"-Vorspannmusik) und Filmmusiken für eine Reihe von Fernsehserien wie
- Liebling Kreuzberg - Fall für zwei - Wolffs' Revier
hat er die Musiken
für eine Vielzahl von Filmen geschrieben, darunter
- Das Boot - Die unendliche Geschichte - Salz auf unserer Haut . ( siehe auch www.doldinger.de )
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Einer der berühmtesten Filmkomponisten ist zweifelsohne John T. Williams. Von ihm stammt die Musik solcher Kinokassen
füllender Filme wie
- Star Wars - Superman - E.T. - The Extra-Terrestrial - Die "Indiana Jones"-Filme - Jurassic Park - Schindlers Liste - Kevin
Allein zu Haus. - Harry Potter .
Er ist auch als Pianist und Dirigent tätig und hat außerdem z.B. eine Reihe von Orchesterwerken komponiert.
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Von dem Komponisten Trevor Jones stammt die Musik u.a. folgender Filme:
- The Dark Crystall - Excalibur - Notting Hill - The
Mighty - Merlin - Thirteen Days - Cleopatra - Around the World in 80 Days
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Das sind aber nur die Komponisten, von denen ich bisher relativ viel Filmmusik auf CD habe. Ohne weiter auf Details einzugehen, möchte ich
zumindest noch folgende Namen von Komponisten interessanter sinfonischer Filmmusik nennen:
George Fenton, John Debney, Bill Conti, David Arnold, Lee Holdridge, Elmar Bernstein, Paul
Chihara, Bernard Herrmann
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